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Direkt am Blautopf liegt das 1085 gegründete, ehemalige Benediktinerkloster. Berühmt vor allem
wegen seines spätgotischen Hochaltars und des Chorgestühls, beides aus Ulmer Werkstätten.
Die Altarplastiken werden dem Bildschnitzer-Meister Michel Erhart zugeschrieben. Die Grundzüge
der Klosteranlage sind im wesentlichen erhalten geblieben. Das Kloster wurde 1562 reformiert. Erster evangelischer Abt war Matthäus Alber, er war auch
Leiter der damaligen Klosterschule.
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